Lynchmob 2.0
Die rechtsextreme Bewegung in Deutschland hat in den vergangenen Monaten und Jahren offenbar ordentlich Selbstvertrauen getankt. Die Attacken auf Journalisten am 1. Mai in Hamburg (siehe Bericht des NDR-Medienmagazins Zapp) werden auf den einschlägigen Internet-Seiten noch immer ausgiebig gefeiert. Mehrere Pressevertreter waren bepöbelt, geschubst, geschlagen und beraubt worden. Eigentlich spielen sich Neonazis gerne als Anwälte [...]
Die rechtsextreme Bewegung in Deutschland hat in den vergangenen Monaten und Jahren offenbar ordentlich Selbstvertrauen getankt. Die Attacken auf Journalisten am 1. Mai in Hamburg (siehe Bericht des NDR-Medienmagazins Zapp) werden auf den einschlägigen Internet-Seiten noch immer ausgiebig gefeiert. Mehrere Pressevertreter waren bepöbelt, geschubst, geschlagen und beraubt worden. Eigentlich spielen sich Neonazis gerne als Anwälte der Meinungsfreiheit auf: Den §130 Strafgesetzbuch, der die Aufstachelung zum Hass gegen Teile der Bevölkerung und die Leugnung des Holocausts unter Strafe stellt, führen sie als angeblichen Beweis dafür an, dass es in der Bundesrepublik keine Meinungsfreiheit gebe. Wie die Neonazis aber mit Menschen umspringen, die nicht in ihr eng abgestecktes Weltbild passen, zeigten sie am 1. Mai erneut mit Nachdruck.
So weit, so schlecht. Doch die Geschichte geht noch weiter. (more…)
Schon wieder China
Gerade einmal zwei Tage ist es her, da bin ich aus den Höhenlagen des Himalaya nach Peking zurückgekehrt und schon hat ein dramatisches Ereignis die Fackellaufexpedition weit in den Hintergrund gedrängt. Heute nachmittag um 14:28 bebte die Erde in der Provinz Sichuan mit einer Stärke von 7,8. Selbst hier in Peking - etwa 1500km vom Epizentrum [...]
Gerade einmal zwei Tage ist es her, da bin ich aus den Höhenlagen des Himalaya nach Peking zurückgekehrt und schon hat ein dramatisches Ereignis die Fackellaufexpedition weit in den Hintergrund gedrängt. Heute nachmittag um 14:28 bebte die Erde in der Provinz Sichuan mit einer Stärke von 7,8. Selbst hier in Peking - etwa 1500km vom Epizentrum entfernt - war das Beben zu spüren und Hochhäuser wurden evakuiert. Wir versuchen nun, in die Erdbebenregion zu gelangen, um von dort zu berichten. (more…)